(Bern BE). Am späten Samstagabend hat eine grössere Gruppe von Personen im Gäbelbach in Bern randaliert und eine Halloween-Party gestört.
Im Zuge des Polizeieinsatzes wurde Gummischrot eingesetzt. Gemäss aktuellem Kenntnisstand wurden keine Personen verletzt. Weitere Abklärungen sind im Gang.
Ein gemütlicher Abend, plötzlich Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit – und gleich mehrere Menschen fühlen sich gleichzeitig krank. Was zunächst wie ein harmloses Unwohlsein aussieht, kann auf eine lebensgefährliche Kohlenmonoxidvergiftung hinweisen. Das Gas ist unsichtbar, geruchlos und kann Menschen bewusstlos machen, bevor sie die Gefahr erkennen.
Wie gefährlich diese Situation werden kann, zeigte ein Vorfall im Dezember 2024 in Giswil OW. Bei einem gemeinsamen Nachtessen in einem Zelt erlitten 26 Menschen eine Kohlenmonoxidvergiftung. 17 Personen mussten ins Spital. Als wahrscheinliche Ursache identifizierten die Ermittler kohlebetriebene Tischgrills.
Gerade mit Beginn der Heizsaison verdient dieses Risiko besondere Aufmerksamkeit. Nicht nur Grills, sondern auch Feuerstellen, defekte Heizungen, Stromgeneratoren und sogar Pelletlager können gefährliche Kohlenmonoxidkonzentrationen verursachen. Besonders tückisch ist, dass Betroffene ihre Beschwerden häufig nicht sofort mit einer Vergiftung in Verbindung bringen.
Der richtige Reifendruck gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen für sicheres Autofahren. Trotzdem wird er häufig vernachlässigt. Bereits 0,5 bar zu wenig können das Brems- und Lenkverhalten deutlich verschlechtern, obwohl der Reifen äusserlich völlig normal aussieht. Besonders bei Regen, hohen Geschwindigkeiten und plötzlichen Ausweichmanövern kann diese Nachlässigkeit gefährliche Folgen haben.
Die Reifen sind die einzige direkte Verbindung zwischen Fahrzeug und Strasse. Sie müssen beim Bremsen, Beschleunigen und Lenken enorme Kräfte übertragen. Stimmt der Luftdruck nicht, verändert sich ihre Verformung und damit das Fahrverhalten. Im schlimmsten Fall drohen Kontrollverlust, Aquaplaning oder ein Reifenplatzer.
Der Touring Club Schweiz (TCS) hat die Auswirkungen von zu geringem Reifendruck untersucht. Die Ergebnisse zeigen, wie stark selbst vermeintlich kleine Abweichungen die Fahrsicherheit beeinflussen können. Deshalb gehört die regelmässige Druckkontrolle zu den einfachsten und wirksamsten Vorsorgemassnahmen für Autofahrer in der Schweiz.
Die ersten Schneefälle verwandeln die Schweizer Alpen in eine Winterlandschaft. Doch eine dünne Schneedecke bedeutet keineswegs, dass in den Bergen noch keine Lawinengefahr besteht. Bereits zehn bis zwanzig Zentimeter Neuschnee können unter ungünstigen Bedingungen gefährlich werden. Besonders entscheidend sind Wind, Gelände und die Beschaffenheit der darunterliegenden Schneeschichten.
Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF weist ausdrücklich darauf hin, dass die Lawinensituation auch im Herbst beachtet werden muss. Während der Übergangszeit erscheinen Lawinenbulletins nur bei Bedarf. Fehlende Warnmeldungen bedeuten deshalb nicht automatisch sichere Verhältnisse.
Gerade in den Hochlagen von Graubünden, Wallis, Berner Oberland und Zentralschweiz können sich die ersten Schneeschichten über längere Zeit halten. Was zunächst harmlos aussieht, kann die Grundlage für spätere Lawinenprobleme bilden. Für Bergwanderer, Skitourengänger und Schneeschuhläufer beginnt die Risikobeurteilung deshalb bereits vor dem eigentlichen Winter.
(Kanton Waadt VD). Die Halloween-Nacht war im Kanton Waadt von zahlreichen Störungen der öffentlichen Ordnung geprägt.
Die Waadtländer Polizeikorps rückten zu fast 300 Ereignissen aus. Trotz mehrerer Angriffe auf die Einsatzkräfte wurden keine Verletzten gemeldet. Das verstärkte Polizeiaufgebot ermöglichte eine präventive und abschreckende Präsenz.
(Frick AG). Weil ein Automobilist am Steuer einnickte, kam er am Sonntag in Frick von der Hauptstrasse ab und prallte heftig gegen einen Baum.
Der Lenker blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand grosser Sachschaden.
(Kanton Thurgau TG). Die Kantonspolizei Thurgau hat am Wochenende in Siegershausen, Frauenfeld und Roggwil bei Kontrollen und nach einem Unfall vier Fahrzeuglenker aus dem Verkehr gezogen.
Sie mussten ihre Führerausweise abgeben.
(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Acht Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen.
Von Luzern über St.Gallen und Schwyz bis Basel, ins Tessin und in den Thurgau: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.
(Kanton St.Gallen SG). In der Zeit zwischen Freitagabend und Sonntagmorgen (1.11.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen sieben Verkehrsteilnehmende angehalten, die alkoholisiert oder fahrunfähig unterwegs waren.
Einer Person war der Führerausweis bereits vorgängig entzogen worden. Alle gelangen bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige.
(Bad Ragaz SG). Am Samstag (31.10.2026) ist es auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen.
Es gab keine verletzten Personen, der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.
(Oberuzwil SG). Am Sonntagmorgen (1.11.2026) ist es in einem Keller eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen.
Die zuständige Feuerwehr konnte diesen unter Kontrolle bringen und löschen. Es wurde niemand verletzt. Der Sachschaden kann momentan noch nicht beziffert werden.
(Kanton AG). Während der Halloween-Nacht zeigte die Polizei auf dem gesamten Kantonsgebiet verstärkt Präsenz.
Dabei wurden diverse Personen proaktiv kontrolliert und Eier sowie Feuerwerk sichergestellt. Mehr als 80 Mal musste die Polizei wegen Unfugs, Sachbeschädigungen oder aufgrund Abfeuerns von Böllern ausrücken. Grössere Sachschäden wurden keine festgestellt.
(Richterswil ZH). Die Kantonspolizei Zürich stand heute am Herbstmarkt Richterswil im Austausch mit der Bevölkerung.
Es freut uns, dass wir zu so vielen verschiedenen Themen Auskunft geben, Ratschläge erteilen, aufklären und Dankeschöns entgegennehmen konnten.
Die nächste solche Gelegenheit bietet sich am Sonntag, 22.11.2026, am Adventsmarkt in Uitikon.
(Zürich ZH). In der Nacht vom Samstag, 31. Oktober 2026, auf Sonntag, 1. November 2026, kam es zu Ausschreitungen rund um die Langstrasse im Kreis 4.
Ein gewaltbereiter Mob setzte Gegenstände in Brand und griff die Einsatzkräfte mit Feuerwerk, Steinen und Flaschen an. Die Polizei setzte Wasserwerfer, Reizstoff und Gummischrot ein.