Einbruchversuch am Abend: Polizei fasst zwei Männer – dritter Verdächtiger flüchtig

(Basel BS). Am Sonntag, 1. November 2026, circa 18.20 Uhr, haben drei Männer versucht, in eine Liegenschaft an der Haltingerstrasse einzubrechen.

Eine Drittperson beobachtete den Vorfall und verständigte die Kantonspolizei Basel-Stadt. Diese konnte zwei der Männer anhalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festnehmen. Der dritte Tatverdächtige ist flüchtig.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Tatort: Haltingerstrasse in Basel.
  • Zeitpunkt: Sonntag, 1. November 2026, gegen 18.20 Uhr.
  • Vorfall: Versuchter Einbruch in eine Liegenschaft.
  • Tatverdächtige: Drei Männer.
  • Alarmierung: Eine Drittperson beobachtete den Vorfall und verständigte die Polizei.
  • Festnahmen: Zwei Tatverdächtige am Tatort angehalten und festgenommen.
  • Erster Festgenommener: 48-jähriger bulgarischer Staatsangehöriger.
  • Zweiter Festgenommener: 29-jähriger kosovarischer Staatsangehöriger.
  • Flüchtiger: Dritter Tatverdächtiger konnte unerkannt entkommen.
  • Signalement: Mitteleuropäischer Typ, lange helle Hose und weisse Turnschuhe.
  • Zeugenhinweise: 061 267 71 11.

Einbruchversuch an der Haltingerstrasse

Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft zufolge versuchten drei Männer, in eine Liegenschaft einzubrechen. Beim Eintreffen der Polizei versuchte einer der Männer zu flüchten, konnte jedoch angehalten werden. Ein weiterer Tatverdächtiger wurde ebenfalls am Tatort angehalten. Der dritte Mann war bereits vor dem Eintreffen der Polizei in unbekannte Richtung geflüchtet.

Zwei Tatverdächtige festgenommen

Bei den beiden Festgenommenen handelt es sich um einen 48-jährigen bulgarischen sowie einen 29-jährigen kosovarischen Staatsangehörigen.


Zeugenaufruf

Gesucht wird: Unbekannter, mitteleuropäischer Typ, trug eine lange, helle Hose und weisse Turnschuhe.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft, Tel. 061 267 71 11, oder mit der nächsten Polizeiwache in Verbindung zu setzen.


 

Quelle: Kantonspolizei Basel-Stadt / Staatsanwaltschaft Basel-Stadt
Bildquelle: Symbolbild © Utoimage/Shutterstock.com


Polizei.news informiert | Einbruchschutz

Einbruchschutz für Wohnungen und Häuser: Fünf wirksame Massnahmen

Ein guter Einbruchschutz besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Massnahmen. Mechanische Sicherungen, eine sorgfältige Beleuchtung und einfache Gewohnheiten im Alltag können dazu beitragen, Wohnungen und Häuser besser gegen unbefugtes Eindringen zu schützen.

1. Türen und Fenster konsequent verschliessen

Schliessen Sie die Haus- oder Wohnungstür beim Verlassen immer vollständig ab. Das gilt auch bei kurzen Abwesenheiten.

Gekippte Fenster bieten keinen zuverlässigen Einbruchschutz. Kontrollieren Sie deshalb vor dem Weggehen auch Balkon- und Terrassentüren sowie leicht erreichbare Fenster.

2. Mechanische Sicherungen nachrüsten

Widerstandsfähige Türen, hochwertige Schliesszylinder und geeignete Fensterbeschläge erschweren das gewaltsame Eindringen.

Besonders wichtig ist das Zusammenspiel der einzelnen Bauteile. Ein hochwertiges Schloss allein bietet nur begrenzten Schutz, wenn Türblatt oder Rahmen leicht überwunden werden können. Eine fachkundige Sicherheitsberatung hilft, Schwachstellen zu erkennen.

3. Aussenbereiche übersichtlich gestalten

Eine gute Beleuchtung an Eingängen, Hausecken und Zugangswegen verbessert die Übersicht rund um eine Liegenschaft.

Bewegungsmelder können Licht bei Bedarf automatisch einschalten. Hohe Hecken oder dichtes Gebüsch sollten so gepflegt werden, dass wichtige Zugänge nicht vollständig verdeckt sind. Leitern und andere Aufstiegshilfen gehören an einen gesicherten Aufbewahrungsort.

4. Abwesenheiten nicht unnötig erkennbar machen

Bei längeren Abwesenheiten können volle Briefkästen, dauerhaft heruntergelassene Rollläden oder dunkle Wohnräume auffallen.

Bitten Sie eine vertraute Person, regelmässig den Briefkasten zu leeren. Zeitschaltuhren oder geeignete Smart-Home-Funktionen können die Beleuchtung zu wechselnden Zeiten steuern. Veröffentlichen Sie längere Abwesenheiten möglichst nicht in Echtzeit in sozialen Netzwerken.

5. Nachbarschaftliche Aufmerksamkeit nutzen

Ein gutes Verhältnis zur Nachbarschaft kann die Sicherheit im Wohnumfeld verbessern. Tauschen Sie sich über längere Abwesenheiten aus und vereinbaren Sie bei Bedarf eine gegenseitige Betreuung von Briefkästen oder Pflanzen.

Bei konkreten verdächtigen Beobachtungen kann die Polizei über die Notrufnummer 117 verständigt werden. Eigene Nachforschungen oder riskante Konfrontationen sind nicht nötig.

Gut zu wissen: Mechanische Sicherungen bilden eine wichtige Grundlage des Einbruchschutzes. Alarmanlagen und Beleuchtung können diese Massnahmen ergänzen, ersetzen aber nicht stabile Türen, Fenster und Schliessvorrichtungen.

Praktischer Tipp: Machen Sie einmal einen Sicherheitsrundgang um Ihre Wohnung oder Ihr Haus. Prüfen Sie dabei insbesondere Nebeneingänge, Kellertüren, Fenster im Erdgeschoss und schlecht einsehbare Zugänge.

Weitere Informationen: Aktuelle Nachrichten rund um Einbrüche finden Sie in der Belmedia-Rubrik Einbrüche bei Polizeinews.ch.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion

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